RAPHAEL
EICHINGER

Saison 2016

08.06.2017 by Raphael Eichinger
Saison 2016

Im Glück Demut, im Unglück Mut... mit diesen Worten könnte man die Saison 2016 zusammenfassen. So verlief die Vorbereitung im Winter und im Frühjahr eigentlich ziemlich vielversprechend und die ersten Rennen waren im Anmarsch.

So wie es sein muss, wurde aber bereits das erste Rennen in Italien durch eine Grippe verhindert, also musste ein Ersatzrennen her, welches in Form des ersten Events des ÖTRV Cups in der Steiermark stattfand. Hier konnte ich aber nichts von meiner Leistung zeigen, da die kurz vorherige Krankheit und der Rennverlauf gegen mich sprachen.

Aber nicht so schlimm, immerhin war das Hauptziel der nächste Wettkampf in Pörtschach, welcher als Qualifikationswettkampf für die Jugend Europameisterschaft diente. Hier verlief auch alles nach Plan und ich saß nach dem Schwimmen in der 1. Radgruppe und bereitete mich mental auf eine Laufentscheidung vor, ehe ein schwerer Sturz in einer Abfahrt für mich das Rennen beendete. Es blieb aber nicht bei ein paar Abschürfungen, sondern auch ein Bruch des rechten Schlüsselbeins war die Folge des Sturzes, dies bedeutet mitten in der Saison eine Zwangspause. Nach einer Wettkampfpause von fast einem Monat folgten einige nationale Wettkämpfe, wie der Trizell Triathlon wo ich mir den zweiten Platz sichern konnte oder der Innsbrucker Crosstriathlon den ich gewinnen konnte. Weiters sicherte ich mir bei den Österreichischen-Meisterschaften im Cross-Triathlon den Vizemeistertitel.

Zwischendurch konnte ich auch noch eine sehr zufriedenstellende neue Bestzeit über 3000m in Innsbruck auf der Bahn aufstellen.

Am Ende der Saison stand dann auch der erste internationale Start beim Europacup in Bled an. Hier konnte ich in einem durchwachsenen Rennen aus dem ich viel lernte am 36. Platz mein Rennen beenden. Als Saisonabschluss sollte die Staatsmeisterschaft im Duathlon dienen bei der ich mir einige Hoffnungen auf einen Sieg machte, ich konnte dann auch mit zwei besten Laufzeiten meine Laufstärke beweisen, aber verlor durch eine Unachtsamkeit die Radgruppe und kam so als undankbarer vierter ins Ziel.

Alles in allem war die Saison 2016 eine lehrreiche und man kann durchwegs demütig auf sie zurückblicken, aber auch mutig in die Zukunft und nächste Saison blicken, da wartet noch einiges.

Für 2017 stehen wieder starke Partner an meiner Seite und ich bin positiv, dass ich mich ihnen würdig erweisen werde und unter dem Motto „Glück hilft nur manchmal, Arbeit immer“, wird hart gearbeitet um 2017 top fit an den Startlinien der einzelnen Rennen zu stehen und nebenbei kann hoffentlich auch noch ein Hacken unter die Matura gesetzt werden.